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Tod

Gespräch mit dem Tod

Als der Tod erneut bei mir klingelte, war ich nicht zu Hause. Schon vorher hatte ich mich ein paar Mal mit Mühe und Not gegen seine Aufdringlichkeit gewehrt. Später fand ich dann im Briefkasten einen Benachrichtigungsschein, ähnlich wie beim Postboten, wenn er bei einem Einschreiben den Empfänger nicht antrifft. Allerdings nicht so freundlich mit „Sehr geehrter Herr…, Sie werden gebeten…“, sondern ziemlich kühl und sachbezogen „…werden Sie ... nach mehreren erfolglosen Mahnungen ... letztmalig aufgefordert, sich bereitzuhalten und die üblichen und notwendigen Vorsorgen zu treffen…!“

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Mörder-Märchen oder Märchen-Mörder?

Zugegeben, ich bin ein Sadist! Sogar viel schlimmer: Ein Biedermann, der sich nicht heimlich, sondern ganz offen darüber freut, wenn andere gequält, ermordet, vergiftet oder aufgeschlitzt werden. Wenn Schmerz und Leid zugefügt, wenn gequält oder herabgewürdigt werden, wenn man Menschen in ihrer Ehre beleidigt, Intrigen gegen sie spinnt oder ihnen höllische Qualen bereitet, egal ob seelisch oder körperlich, am liebsten beides zusammen.

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Noch einmal Sommer - 7

Leseprobe

Obwohl er am Abend entgegen seiner Gewohnheit ein zweites Glas Rotwein zu sich genommen hatte, gelang es Aschheim nicht, einzuschlafen. Unruhig wälzte er sich von einer Seite auf die andere, und er schwitzte, obwohl das Schlafzimmerfenster geöffnet war und die Temperatur im Raum keine zehn Grad betrug. Immer wieder knipste er die Nachttischlampe an, schaute auf den Wecker, schon ein Uhr. Er musste raus, raus aus dem Bett, aus dem Haus, vor die Tür, wohin auch immer, die frische Nachtluft tat ihm sicher gut, danach würde er schlafen können.

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Ende des Alptraums

Leseprobe

Sie weigerte sich zurückzulaufen. Nastra seufzte und warf sich das Mädchen kurzerhand über die Schulter. In freundlichem Ton hatte er ihr erklärt, dass er, wenn er es hier tun würde, nur allzu viel Ärger mit ihrer Leiche haben würde. Blut, das sein weißes Hemd ruiniert, ihr Körper, den er zurückschleppen muss, Totengeister, die angelockt werden könnten – nichts von alldem hatte Carlin überzeugen können, ihre Beine in Bewegung zu setzen. „Ich laufe nicht zu meiner Hinrichtung“, hatte sie gemault und in die Ferne gestarrt.

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Ich warte am Horizont auf dich

Wenn du nur noch diesen einen Sommer hättest, was würdest du tun? Die Reise, die du schon immer machen wolltest? Den Sprung von der Klippe, den du dich nie getraut hast? Dem Mann, den du schon ewig anhimmelst, sagen, wie sehr du ihn liebst? Oder einfach nur die Ruhe des letzten Moments genießen? Es gab so viele Möglichkeiten und nur einen Feind: die Zeit.

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Kurzgeschichten

Man verläuft sich im Leben oft. Sei es bei einem Spaziergang oder sei es die große Liebe, die plötzlich in einer Sackgasse verläuft.

In der Säge

Hunger lässt Menschen zu wilden Tieren werden. Um satt zu werden, vergreifen sich die Barbaren an Menschenfleisch...

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Erster Streich

Dieser Streich lässt Hähne krähen, Witwen weinen, Hälse dehnen, und am Ende seht ihr dann, wer Böses gar nicht lassen kann...

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Wiederauferstehung

Was John Crofton im Schein des Roten Kometen beobachtet, füllt ihn mit Entsetzen. Was hat er mit seinem Plan nur angerichtet?!

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