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Paris

La France, mon amour! (Liebeserklärung an Frankreich und Paris).

Leseprobe

  Persönliche Liebeserklärung an Frankreich und Paris: Nach Frankreich nicht nur zum Urlaub, sondern dort arbeiten oder studieren, also „richtig zu leben“, daran war anfangs gar nicht gedacht. Das kam erst viel später.

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23. und letztes Kapitel: "Epilog einer unfertigen Geschichte"

Sie werden sich fragen: Was ist aus all diesen Menschen und Schicksalen geworden? Wie endet eine solche Geschichte? Nun, ich lebe noch immer in Paris und habe mich schon vor Jahren arrangiert. Pascale und ich leben zusammen. Im Laufe der Jahre hatte ich ein bisschen Geld auf die Kante gelegt, und als eines Tages Abdels altes Hotel mit dem kleinen Eck-Bistro am Montmartre zum Mietkauf stand – billig, denn man hatte der ganzen Gegend der Abbruchhäuser keine Chance mehr gegeben -, haben wir beide zusammengelegt und zugegriffen.

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21. Kapitel: "Pascale und der Staatspräsident"

"Die Arbeit wächst mir über den Kopf!" Pascale hatte wieder einmal einen depressiven Tag erwischt. Solche Tage häuften sich in letzter Zeit. "Wir haben nicht genug Geld, nicht genug Personal, aber die Politik lässt uns hängen, während wir uns den Arsch aufreißen!" Pascale hatte vor einem Jahr die Leitung eines Frauenzentrums im Achtzehnten Bezirk übernommen. Die Beratungsstelle war für Frauen und junge Mütter eingerichtet worden, die von ihren Männern misshandelt wurden, oder deren Familie durch Trunk- oder Spielsucht bis über dem Kopf in der Schuldenfalle steckten.

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20. Kapitel: "Ein Hauch von Bastille"

Ich hatte mich nahezu bürgerlich etabliert, lebte schon eine Weile in einer bescheidenen Mietwohnung mehr oder weniger angenehm von meinen verschiedenen Nebenjobs als Reiseleiter und “Filmschauspieler”. Doch in der Regel verdiente ich mein Geld mit soliden Hausreparaturen als vielseitiger Service-Handwerker. Auf meinem Minibus hatte ich ein Schild angebracht: „Service Maison & Jardin“, was etwa hieß „Dienstleistungen rund um Haus und Garten“.

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19. Kapitel: "Cecile und Florence"

Cecile Fouconette war wohl um die Fünfundsechzig, hatte sich aber gekonnt und nicht zu aufdringlich auf jugendlich getrimmt. Eine Menge Ringe und Steine zierten die schlanken, gepflegten Finger und lenkten geschickt von den rötlichen Altersflecken und den Falten ab, die das Make-up dezent verdeckte. Auch um den Hals und an den Ohren baumelten ein paar Immobilien und Aktien.

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18. Kapitel: "Nazi-Theater in Paris"

In unserer Nachbarschaft am Pariser Montmartre kannte ich neben einigen Aussteigern, Herumtreibern, Hemingway-Freaks und anderen Bohemiens ein paar Leute aus einer Theatergruppe. Deren Chef war Eduarde. Ich kannte Eduarde noch aus der Zeit der Achtundsechziger Studentenrevolte. Damals gehörte Eduarde zum weiteren Kreis um David Glucksteen, Daniel Cohn Bendit, Beate Klarsfeld und anderen Aufmüpfigen in Paris, die erst Jahre später zu geschichtlichen und politischen Berühmtheiten wurden.

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17. Kapitel: "Ein Resumée mit Dominique"

„Ich habe nie wirklich deine Gründe verstanden, warum du mich verlassen hast!“ fragte ich Dominique. Nach unzähligen Jahren saß ich ihr zum ersten Mal wieder gegenüber. ‚Verlassen’ war schmeichelhaft ausgedrückt. Sie hatte mich damals einfach vor die Tür gesetzt. Noch konkreter: Sie hatte mich rausgeworfen! „Vielleicht hast du nie richtig darüber nachgedacht?!“ Dominique hatte die Kaffeetasse abgesetzt und schaute mich aufmerksam an. „Außerdem war es zwischen uns so ausgemacht. Wir hatten eine klare Vereinbarung...!“

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16. Kapitel: "Der Zauber vom Montmartre"

Katharina las jedes Zeitungshoroskop, das ihr in die Finger kam. Sie verschlang alle bunten Blätter in Wartezimmern, Bistros, beim Friseur und sie  mixte sich eine für sie passende Mischung zusammen. Aber die Ernsthaftigkeit, mit der sie diesen Humbug im Zusammenhang mit ihrem Liebsten Henry betrieb, war mir neu. Katharina wollte eine zweite Meinung einholen und hatte mich angerufen. Aber wie konnte ich ihr helfen?

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15. Kapitel: "Pigalle, Pigalle, du bist wie eine Mausefalle, mitten in Paris...

Es war wie an jedem Monatsanfang: Katharina hatte meine Mietzahlung quittiert, das Geld in ihrer Handtasche verstaut und dann die Getränke ausgepackt. Wir gingen zur Zeremonie des gemütlichen Teils unseres Mietvertrages über, genehmigten uns ein paar Gläser und spielten Strip-Poker. Zum Abschluss machte sie es mir noch einmal auf Französisch und ihr Mund saugte auch die letzten Tropfen aus mir heraus. Wenn mein Atem schneller wurde, wenn ich mit befreienden Schreien alle Viere von mir streckte, lächelte sie und war anscheinend zufrieden.

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9. Kapitel: "Die Entscheidung"

Susanne lebte in einer recht komfortablen aber unauffälligen Wohnung im zweiten Stock im Sechsten Pariser Bezirk. Eine angesagte Wohngegend für Gutsituierte und bei Mietpreisen, die eigentlich weit über dem Verdienstniveau einfacher Botschaftssekretärinnen liegen.  Laut Topmaier war Susanne meine Kontaktperson. Aber als ich mich mit Susanne zum ersten Mal in ihrer Wohnung verabredete, war kaum die Rede von Topmaier oder meinen Sonderaufgaben.

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