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Romane und Geschichten online lesen

Mord

Die Befreiung

Die Polizei hatte meine Mutter wieder freigelassen. Mutter war zu klein und zu schwach, um die kräftigen tödlichen Schläge ausführen zu können. Außerdem hatte sie ein Alibi. Zur Tatzeit war sie bei Tante Luise im Nachbarort, hatte dort übernachtet und sich wieder einmal ausgeheult. "Er hat uns das Leben zur Hölle gemacht", sagte meine Mutter, als ich nach der Schule mit ihr beim Mittagessen saß. "Aber einen solchen brutalen Tod -, ich weiß nicht ...!"

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Mord und Totschlag und andere Familienunfälle

In diesen kurzen - teilweise sehr kurzen - Geschichten wird nicht nur gemordet, aber die Stories haben immer etwas mit Recht und Gerechtigkeit, mit Ursache und Wirkung, mit Schuld und Sühne, bzw. mit gesellschaftlichen Hintergünden und Zusammenhängen zu tun.

Klappe: Die Vierzigste und LETZTE

Leseprobe

Klappe, die Vierzigste: Sylt Als Andy und Pete an der Kasse des Sky-Marktes standen, war Rafael bereits auf dem Weg. Der Gesichtsausdruck dieser gut aussehenden Frau hatte Bände gesprochen und ihr entsetzter Blick galt definitiv nicht seinen Narben, soviel war ihm klar.

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Klappe: Die Neununddreißigste

Klappe, die Neununddreißigste: Sylt „Mensch Andy, du siehst ja aus als wärst du Luzifer persönlich begegnet! Was ist los, was ist passiert?“ „Nichts! Gar nichts! Ich denke nur grad nach.“ Wie in Trance folgte sie ihrem Freund Pete zur Kasse des Marktes und dann nach draußen. ‚Jetzt bloß nichts Falsches sagen’, schoss es ihr durch den Kopf. ‚Pete weiß von nichts und das soll auch so bleiben. Zu seinem Schutz. Wie werde ich ihn jetzt bloß los?’

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Klappe: Die Achtunddreißigste

Klappe, die Achtunddreißigste: Amsterdam Eine Flucht wurde in Rafaels Metier immer lange zuvor geplant. Er musste lachen. Sein Perfektionismus hatte ihn gleich mehrere ultimative Fluchtpläne entwickeln lassen. Immer und immer wieder hatte er sie durchgespielt und verbessert. Allerdings hatte die Flucht schlecht begonnen, er hatte es nicht mehr zur Bank geschafft, aber dafür würde sich eine Lösung finden.

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Klappe: Die Siebenunddreißigste

Klappe, die Siebenunddreißigste: Amsterdam   Nachdem die Staatsanwältin grünes Licht gegeben hatte, eilte das gesamte Team in einem Pulk die Treppen hinunter nach draußen. Die Dunkelheit hatte sich bereits über die Stadt gelegt und die umhertanzenden Lichter erschwerte es den Deutschen ihre Orientierung zu finden. So mussten sie sich wohl oder übel auf die holländischen Kollegen verlassen.

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Klappe: Die Vierunddreißigste

Klappe, die Vierunddreißigste: Amsterdam Rafael starrte durch den Spion und war ratlos. Was sollte das? Warum war diese Frau hier und woher um alles in der Welt hatte sie seine Adresse? Die klare Abmachung besagte, dass sich in diesem Gewerbe Auftraggeber und Auftragnehmer - wenn überhaupt - nur ein Mal auf neutralem Boden sahen. Definitiv nicht häufiger. Also was sollte das? „Ja, wer ist da?“ „Hallo, Herr Bodlinski? Machen sie doch bitte die Tür auf. Ich muss dringend mit ihnen sprechen. Uns ist ein Fehler passiert.“

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Klappe: Die Dreiunddreißigste

Klappe, die Dreiunddreißigste: Hamburg Die Kommissare aus Hamburg und Frankfurt hatten beschlossen, ihre Aktionen zu bündeln. Auf einem Rastplatz bei Barneveld in Holland wollten sie sich am späten Nachmittag treffen, um danach in Amsterdam zuzuschlagen.

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