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Mörder

Ein Schuss und ein Schrei

Nachts waren Tom und Huck bereit für ihr Abenteuer. Bis nach neun Uhr trieben sie sich in der Nachbarschaft des Gasthofes herum, einer stets den bewußten Gang aus einiger Entfernung bewachend, der andere die vordere Tür. Niemand passierte den Gang; niemand, der dem Spanier ähnlich gesehen hätte, passierte die Tür. Die Nacht versprach klar zu werden; so ging Tom nach Hause, mit der Verabredung, daß, sollte sich der Himmel noch bewölken, Huck kommen und miauen solle, worauf er wieder herauskommen und die Schlüssel probieren würde.

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Der Mörder

Kurz nach neun Uhr wurde das ganze Dorf durch die schreckliche Neuigkeit alarmiert. Obwohl sich damals noch niemand etwas von einem Telegraphen träumen ließ, flog die Nachricht doch von Mund zu Mund, von Haus zu Haus, mit fast telegraphischer Eile. Natürlich gab der Schullehrer für nachmittags frei. Man hätt‘s ihm sehr übel genommen, hätte er‘s nicht getan. Ein blutiges Messer war bei der Leiche gefunden und durch ein paar Leute als das des Muff Potter rekognosziert worden — so hieß es.

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Im Hotel

Eine Woche war vergangen. Sieben Tage, in denen Carlin nur Nastras Schatten und sein Messer gesehen hatte. In ihren Träumen, hinter dem Fensterglas, in jeder dämmrigen Ecke.

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Klappe: Die Vierzehnte

Nachdem Sauer wieder ins Präsidium gefahren war, atmete Marlowe tief durch und machte sich auf den Weg zu Stevens Hotelzimmer. Steven sah sehr mitgenommen aus und war von Marlowes Besuch gar nicht begeistert. „Ach, sie schon wieder! Ich hab jetzt gar keine Zeit!“ „Wir waren verabredet, erinnern sie sich?“, antwortete Marlowe.

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Klappe: Die Zwölfte

Beim ersten Klopfen sprang Steven auf und hechtete zur Tür. Andy hielt sich glücklicherweise im Wellnessbereich des Hotels auf und würde dort noch zwei Stunden bleiben. Beim zweiten Klopfen riss er die Zimmertür mit einem Ruck auf und knallte mit den Knöcheln gegen die Wand. „Autsch. Oh, hallo,“ stotterte er verlegen. Seine überhebliche Distanziertheit war schierer Angst gewichen. Der Kommissar hatte ihm am Telefon keine Auskunft geben wollen und das hieß nichts Gutes. „Guten Tag, mein Name ist Sauer, Kommissar Sauer, Kripo Hamburg. Wir haben telefoniert.“

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Klappe: Die Neunte

Nachdenklich stieg Kattlowitz im 16. Revier die Treppen zu seinem Büro hinauf. „Dank Olafs Angaben sind die Wohnung und der Lebensgefährte so gut wie gefunden“, dachte er. „Wenn sich der Mord jetzt noch als Eifersuchtsdrama entpuppt, dann kann dieser Fall bald zu den Akten. Mal sehen, ob es schon Ergebnisse der Spurensicherung gibt.“ Neugierig hoben sich fünf Köpfe von den Bildschirmen und blickten ihn an, als Kattlowitz den Raum betrat. „Was gibt es Neues von Olaf,“ fragten Max und Henning wie aus einem Mund.

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Mit Haut und Hühnchen

Chess, eine Archäologin von internationaler Bekanntheit, wohnte östlich von Amman. Eine schmale, staubige Straße verband ihr abseits gelegenes Grundstück mit der Hauptstadt Jordaniens. Hausnummern gab es hier ebenso wenig wie eine Straßenbeleuchtung. Mit einer guten Beschreibung war der Weg aber leicht zu finden. Seit vielen Jahren lag neben der einzigen Abzweigung, an der man falsch abbiegen konnte, deutlich sichtbar das Skelett eines Kamels. Chess’ Bruder hatte das tote Kamel früher sogar auf seinen Visitenkarten als Orientierungshilfe erwähnt.

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Gehetzt

Ich träumte, wie die Meute ihn zerfleischte, bis sein Blut von ihren Lefzen tropfte. Er schrie. Plötzlich erschien ein Mann, der ein Gewehr auf Leif anlegte...

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Die Last der Lüge

Leseprobe

Unzählige Beziehungen zerbrechen daran, dass ein Partner seinen Seitensprung gesteht, nur um die Last der Lüge von seiner Seele zu wischen. Wird Peter schweigen?

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